Freitags-Füller #309

1.  Stress ist letzte Woche doch ein wenig aufgekommen, als ich alles für die Tupperparty vorbereitet habe.

2.  Warum am Hochmeisterplatz ständig in der Öffentlichkeit und neben dem Kinderwagen (!) gekifft wird, ist mir absolut unverständlich.

3.  Jetzt könnte ich mit der Elfenfamilie Urlaub gebrauchen.

4.   ???? [Kein Kommentar] blah blah.

5.   Zuerst war nur das Elfenkind krank, jetzt hat es Elfenmama und Elfenpapa doch noch erwischt.

6.   Krank zur Arbeit zu gehen ist ein schlechtes Beispiel.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine fertig erstellte Nadelrolle für die Schwiegermutter, morgen habe ich AUSKURIEREN mit der gesamten Familie geplant und Sonntag möchte ich am liebsten ins Babelsberger Fußballstadion gehen – aber das ist noch fraglich!

Grüße an Barbara!

Kinderwagenrouten Teil 1 – Charlottenburg/Wilmersdorf

Zum Start habe ich zwei Kinderwagenrouten, die mich bisher in der Elternzeit begleiteten, zusammengestellt. Hierzu findet ihr auf der Seite „Kinderwagenrouten in Berlin“ jeweils eine ausführliche Beschreibung.

Tour 1: Volkspark Wilmersdorf bis S Hohenzollerndamm

Tour 2: Vom Kurfürstendamm rund um den Lietzensee und dann zum S Charlottenburg

Beide Strecken sind ungefähr 3 km lang.

Im Wartezimmer

Seitdem das Elfenbaby da ist, merke ich doch, dass Berlin manchmal ein Dorf ist. Nach über zwei Jahren trifft man hier und dort bekannte Gesichter. So auch heute im Wartezimmer zur U5 🙂

Wir kamen aus unterschiedlichen Gründen bisher in den Genuss 5 (!) Kinderärzte bzw. 4 Kinderarztpraxen kennenlernen zu dürfen. Aus kinderärztlicher Sicht wäre das Elfenbaby sicherlich gut bei jedem aufgehoben.

Kinderärztin Nr. 1 praktiziert nicht mehr. Ihr Praxisraum war damals in einem kuscheligen MVZ in einer Berliner Altbauwohnung untergebracht. Hier teilte man sich das Wartezimmer mit Schwangeren, (erkrankten) Kleinkindern und Vorsorgeuntersungs-Wartenden – quasi ein Wartezimmer für alle. Die Wartezeiten allerdings waren aufgrund des geringen Patientenaufkommens immer im Rahmen. Eine Spielzeugecke hätte es noch gewesen, ansonsten habe ich einmal eine Mama gesehen, die einfach ihre Babydecke mitten im Warteraum ausgebreitet hatte.

In der Kinderarztpraxis Nr. 2 sind ein Arzt und eine Ärztin – die uns empfohlen wurde – tätig. Das Wartezimmer hat man für sich allein, wenn man vor der Sprechzeit eine Vorsorgeuntersuchung hat. Ansonsten toben bzw. warten kleine und große Zwerge,  impfwartende und erkrankte Kinder mit ihren Eltern in einem Raum herum. Manchmal reichte der Platz schon kaum. Die Wartezeiten blieben aufgrund des hohen Durchlaufs im Rahmen. Einen Babybonus hatten wir bisher trotzdem. Aufgrund der „Enge“ des Wartezimmers kam man leicht ins Gespräch. Kinder die gern Rutschen und sich verstecken, konnten in dem Wartezimmer – sofern noch bei Kräften – ausgiebig herumtoben. Für die Eltern hing und lag Lesestoff aus.

Kinderarztpraxis Nr. 3 ist unsere „Urlaubsvertretung“ und kennt der Elfenpapa bereits seitdem er ein Knirps gewesen ist. Das liebevolle Personal – muss wohl in der Familie liegen 😉 – heizt den extra vorhandenen Babywarteraum auf gefühlte 30 Grad auf, so dass die Zwerge von den Eltern auf Wickeltischen bereits für die Gewichtskontrolle und anschließende Untersuchung vorbereitet werden können und nicht frieren. Diesen Luxus kannten wir bis dato gar nicht. So warm haben wir es zu Hause bisher nie gehabt.

Kinderarztpraxis Nr. 4 hat ebenso einen separaten Babywarteraum mit Wickeltischen. Nachteil heute ist gewesen, dass das Baby vor uns leider die Impfung nicht so lustig fand und sich gar nicht so leicht beruhigen ließ. Alle Wickelplätze waren belegt, also mehr als drei Zwerge hätten nicht unbedingt gleichzeitig da sein können. Privatssphäre hatte man nicht, aber dank PEKiP, Babymassage und -schwimmen ist man es ja gewöhnt, die Babys der anderen auch mal nur mit/ohne Windel zu sehen. Später finden die Zwerge es bestimmt nicht mehr lustig.

Mein Fazit: Jede Kinderarztpraxis organisiert sich sicherlich auch aufgrund der vorhandenen Gegebenheiten etwas anders. Ein separater Babywarteraum ist aus meiner Sicht jedenfalls etwas, was ich nicht missen möchte. Alternativ wünschte ich mir als Mama, dass man ansonsten mit einem „gesunden“ Baby geringe Wartezeiten hat und den Aufenthalt in der Praxis so kurz wie nötig gestaltet 🙂

Freitags-Füller #308

1.   Ich bin ganz wild auf  unseren ersten Sommerurlaub zu Dritt – das wird spannend – es geht nach Litauen.

2.  Den Kauf von Baby-/Kinderschuhen finde ich schwierig.

3.  Ab nächster Woche gibt es eventuell nachmittags für das Elfenkind eine Obstmahlzeit statt abends die Getreidemahlzeit.

4.  Bei uns hat sich der Elfenpapa beim Thema Brötchenkauf durchgesetzt.

5.  Neu von Tchibo gab es diese Woche Outdoorbekleidung in Größe 86/92 (sicherlich noch etwas früh).

6.  Mit der neuen Nähmaschine von Janome (Modell 625e) bin ich hoffentlich beim Nähen effizienter.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  Mini-Quiches, morgen habe ich meine erste Tupperparty geplant und Sonntag möchte ich Teltow einen Besuch abstatten!

Grüße an Barbara!

Die Großeltern

Letzte Woche besuchten wir die Großeltern des Elfenkindes. Für uns ist es etwas Besonderes, da sie doch ein Stückchen weiter weg von uns wohnen.

Werden die eigenen Eltern Großeltern, so stellt sich die Frage, wie das Enkelkind Oma und Opa nennen soll. Die einen Großeltern lassen sich lieber „Oma“ und „Opa“ nennen, die anderen möchten mit dem Vornamen angesprochen werden. Dann gibt es sicherlich noch weitere Varianten wie „Omi“ und „Opi“ oder „Großvater“ und „Großmutter“. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch zu früh zu sagen, was sich als Favoritenbezeichnung herauskristallisieren wird.

Zu Besuch bei den Großeltern bedeutet auch für uns, neue Routen zum Spazieren gehen zu entdecken. Demzufolge hatte der Elfenopa aus der Altmark einiges zu tun, als wir von der Spritztour über Acker & Feld zurückkamen 😉 Der Elfenopa aus dem Harz hat eine beachtliche Kinderwagentour mit zwischenzeitlichen Steigungen von bestimmt 5 bis 10 % zurückgelegt. Das nenne ich sportlich.

Die Elfenoma aus dem Harz konnte uns zeigen, wie man in Rekordgeschwindigkeit ein Baby mit Brei füttern kann. Nicht nur das Tempo war erstaunlich und routiniert, sondern auch wie sauber das Kind danach gewesen ist. Bleibt noch die Elfenoma aus der Altmark zu erwähnen. Sie hat mit Ruhe sowie Geduld auf das Elfenkind aufgepasst, stand mir stets helfend zur Seite und konnte ihre Tochter in der Rolle als Mama kennenlernen. Sicherlich hat sie sich dabei ihren Teil gedacht und mich nicht mit Ratschlägen überhäuft (zum Glück).

Danke für schöne Tage in der Altmark und im Harz, die wir mit euch verbringen konnten. Wir hoffen, ihr gewährt uns bald wieder Asyl, auch wenn wir manchmal chaotisch sind. Das Elfenkind hat sich jedenfalls wohlgefühlt, nur die Gläschenkost konnte sie nicht überzeugen. Da werde ich nächstes Mal doch auf Selbstgekochtes zurückgreifen. Ebenso habe ich gemerkt, dass ich im Gegensatz zur letzten Reise schon weniger Gepäck mit dabei hatte, das nächste Mal könnte es aber noch weniger sein. Bis zum Sommer habe ich noch Zeit auszutesten, was unbedingt mitgenommen werden muss auf einer Reise und auf was zu verzichten ist. Denn dann starten wir unsere erste Auslandsreise zu Dritt 🙂

 

Kakao to go

Manchmal ist mir einfach danach, einen heißen Kakao zu trinken. Nicht unbedingt, wenn es draußen ungemütlich ist, aber das Schieben des Kinderwagens macht durstig. Zwar ist immer meine Wasserflasche mit am Start, trotzdem habe ich Lust auf einen Kakao to go statt Kaffee to go. War es im Sommer die Eisschokolade, ist es in der kühleren Zeit der heiße Kakao. Die drei besten Adressen für meinen heißen „Kakao to go“ sind:

1) Alnatura in der Giesebrechtstraße (Charlottenburg)

2) ARAL Tankstelle

3) Tchibo

Ich gebe zu, dass sind nicht unbedingt die drei Empfehlungen, die man eventuell für Charlottenburg-Wilmersdorf erwartet hätte, aber hier komme ich ohne Hindernisse mit dem Kinderwagen hinein und schnell wieder heraus. Langes Anstehen entfällt.

Freitags-Füller #307

1.   Ganz angesagt ist zurzeit Babys auch breilos ans Essen zu gewöhnen.

2.  In der letzten Zeit habe ich meine Hobbies vernachlässigt.

3.  Hier könnte mal ausführlich über den Besuch bei den Großeltern des Elfenkindes berichtet werden.

4.   Die richtige Babytrage ist schwer zu finden.

5.   Ganz in der Nähe wird hoffentlich das Elfenkind in die KITA gehen.

6.   Viele wunderschöne Stoffe zum Vernähen lässt Frauenherzen höherschlagen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Couch, morgen habe ich endlich einen Großputz geplant und Sonntag möchte ich zum ersten Mal ein Hündchen in der Wohnung begrüßen!

Grüße an Barbara.