Fräulein Hirschhorn

Endlich habe ich die Möglichkeit wahrgenommen, einen Nähkurs zu besuchen. Die Wahl fiel auf Fräulein Hirschhorn. Nicht nur, weil ich Jacqueline durch ihre Video-Nähschule sympathisch fand, sondern auch aus praktischen Gründen. In Charlottenburg habe ich bisher keine alternative Adresse aus Nähkurs und Stoffladen entdeckt. Friedenau hingegen ist gut mit der S-Bahn von uns zu erreichen. Außerdem stand die Kindermode als Thema bei mir im Vordergrund. Mit der Ottobre und einem Stoffrest in der Tasche ging es dann Dienstag zum heiß ersehnten Nähnachmittag. In privater Atmosphäre und viel Zuwendung durch Fräulein Hirschhorn kam ich Stück für Stück voran. Ich entschied mich für ein T-Shirt, da ich noch nie Ärmel nähte. Lange Rede, kurzer Sinn – hätte ich auf Jacqueline gehört, so wäre mir das Halsbündchen besser gelungen. Dieses habe ich im Kurs nicht mehr geschafft. Zu Hause musste ich leider feststellen, dass meine Nähmaschine nicht diesen wunderbaren elastischen Stich hat. Mit Zickzack sieht es nun bescheiden aus und die Dehnbarkeit lässt am Halsausschnitt durch mein unüberlegtes Handeln noch zu wünschen übrig. Da bleibt mir nichts anderes übrig, als den Halsausschnitt zu erneuern. Trotzdem bin ich zufrieden und der Kursnachmittag hat sich für mich sehr gelohnt.

2015-04-29 20.58.13

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Freitags-Füller #317

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1. Anrufbeantworter sind manchmal sehr nützlich, aber auch manchmal nervig.

2. Der beste Erdbeerkuchen besteht aus frischen, schmackhaften Erdbeeren am besten aus dem eigenen Garten.

3. Es ist noch Mangold vom Brei zubereiten übrig.

4. Wenn ich nicht mehr in Elternzeit bin, dann werde ich freitags wahrscheinlich nichts mehr hier schreiben.

5. Unser bestelltes Lastenrad ist wohl noch in der Warteschleife.

6. In unserem Land gibt es noch viel Entwicklungspotenzial, nicht nur in puncto Familienfreundlichkeit.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die ersten Köstlichkeiten aus der Biokiste und mein Buch, morgen habe ich einen großen Ausflug mit der Elfenfamilie geplant und Sonntag möchte ich Terrassenwetter haben!

Gruß an Barbra!

Service – Ja, danke!

Ich habe erfreuliche Nachrichten aus der Servicewüste Deutschland. Zu Ostern gab es für die Elfe ein GOKI-Holzspielzeug mit vielen Holzspielsteinen. Leider hatte ein Holzspielstein bereits einen Riss. Der Kundenservice ließ etwa drei Tage auf eine Antwort warten, dafür habe ich aber kostenlos einen neuen Spielstein erhalten. Dann hoffe ich, dass die Qualität ansonsten beim Spielzeug passt und es nur eine Ausnahme gewesen ist. Letztes Wochenende besuchten wir einen kleinen Flohmarkt für Baby- und Kindersachen. Am ersten Stand wurde ich gleich fündig. Zu Hause entdeckte ich allerdings, dass beim Hosenträgerkleid der Marke Finkid leider ein Druckknopf fehlte. Hier bekam ich vom Kundenservice bereits am Dienstag Antwort, dass ein Brief mit einem Ersatzknopf unterwegs sei. Das freut mich, war das Kleid ansonsten ein Schnäppchen. Insgesamt ziehe ich ein positives Fazit, was den Kundenservice betrifft 🙂

Freitags-Füller #316

1.  Gesetzt den Fall  am Sonntag klappt die Übernahme des Schrebergartens nicht, werden wir wohl unseren Balkon und den Innenhof als diesjährige Outdoorspielzone für die Elfe erklären.

2.   Mein Chef hat mir die Aufgabenliste ab August vorgestellt. Es kann sein, dass ich ehrlich sagen muss, es ist zuviel.

3.   Eine Mini-Auszeit am Tag tut allen – nicht nur Müttern – gut.

4.   Letztes Wochenende habe ich spontan Shortbread-Kekse (leider etwas dunkler als gewollt) gebacken.

5.   Wenn die Kirschblüten zu blühen beginnen, hebt sich die Stimmung (bei mir jedenfalls – so ein schöner Anblick).

6.   Am Wochenende hieß es auf dem Staudenmarkt: „Plastiktüten, nein danke!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine putzmuntere Elfe, die mit Papa robbend die Wohnung erkundet, morgen habe ich Brei auf Vorrat kochen geplant und Sonntag möchte ich einen positiven Bescheid über den Schrebergarten bekommen!

Gruß an Barbara!

Altmark goes Berlin

Da musste ich mir heute verwundert die Augen reiben: Ein klassischer Berliner Doppeldecker-Bus fuhr mit Werbung für die Altmark an mir vorbei. Wenn das kein Zeichen ist. Zu perplex dass ich ein Foto machen konnte bzw. der Slogan im Kopf blieb, recherchierte ich im Nachhinein, was die Kampagne bedeute. Zwar wurde ich auf die Werbung aufmerksam, aber eine Internetadresse – geschweige denn einen QR-Code wie die Volksstimme berichtete – sah ich auf die Schnelle nicht. Irgendwie schon kein gutes Zeichen für eine Kampagne. So musste ich weitersuchen, was denn jetzt genau die Werbung bewirken solle.

Die Kernaussage auf dem Bus:“ Wenn Sie mal niemanden mehr sehen wollen“

Die Empörung in der Region selbst: http://www.az-online.de/lokales/altmarkkreis-salzwedel/arendsee/heftige-reaktionen-marketingstrategie-altmark-3312370.html

Die Kampagnenseite der Altmark: http://grüne-wiese.altmark.eu/

Als Altmärker Gewächs kann ich bestätigen, dass die Bevölkerungsdichte im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands sehr gering ist. Grüne Wiese findet man wie Sand am Meer. Durchaus etwas, was Städter vermissen könnten.

Elternzeitlektüre II

Garten-Basics – Gärtnern für Anfänger
kurz, ansprechend und bündig die Grundlagen erklärt

Zeitschrift Arbeit und Arbeitsrecht
damit ich auf dem neusten Stand bin und herzlichen Dank an meinen Arbeitgeber für das Überlassen der Lektüre (der muss auch denken, ich habe Langeweile – dabei will ich nur den Wiedereinstieg vorbereiten)

Remake Ikea
geniale Ideen für den kleinen Geldbeutel

Die Hebamme von Königsberg (Jo schulz-Vobach)
eine historische Abhandlung über das Leben einer Hebammenfamilie

neu entdeckte Autorinnen im Elternratgeber-Dschungel, aber noch nicht gelesen – Bücher sind bestellt:
Nora Imlau und Julia Dibbern.

Freitags-Füller #315

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1.  Endlich ist  ein Ende in Sicht, was die Entscheidung Kleingarten betrifft.2.  Vertrauen bedeutet viel in einer Beziehung.

3.  Ich habe heute morgen Kamillentee zur Abwechslung getrunken.

4.   Den Balkon haben manche ganz besonders schön gemacht.

5.   Die letzten Schokohasen habe ich reduziert in diversen Supermärkten gesichtet.

6.   Die Osterfeiertage haben wir schön in Waren an der Müritz verbracht und ein großes Danke, dass wir den Ort jetzt besser kennen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine Leckerei aus der Biokiste, morgen habe ich den Besuch auf dem Staudenmarkt geplant und Sonntag möchte ich den Balkon verschönern!

Grüße an Barbara!